Der
sorgenvolle Blick nach unten sollte auch die folgenden
Spielzeiten prägen. In der Saison 96/97 schien
zunächst zu keinerlei Sorge Anlass. Endlich
gelang mal ein guter Start, der Eintracht Kontakt zur
Spitzengruppe halten ließ. Dann aber folgte
der große Einbruch und man wurde bis zur Winterpause
regelrecht durchgereicht. Statt vielleicht oben
anzugreifen, war der Vorsprung auf die Abstiegszone
mittlerweile auf vier Punkte zusammengeschmolzen. Auch
in der Rückrunde wollte es nicht richtig laufen,
die Lage wurde immer prekärer. Die Rettung
kam in der Endphase erst mit dem 3:2 gegen den Tabellenvierten
Chemie Adlershof. So hatte man den Kopf noch aus
der Schlinge gezogen. Gleiches gelang auch 1997/98
- aber wieder wurde es eng. In der Hinrunde war Eintracht
(nach neuen Spielen) sogar schon mal Letzter. Aber es
reichte letztlich gerade noch so. 30 Zähler (bereits
1995 war die Drei Punkte-Regel eingeführt worden)
langten wenigstens zum 14.Platz. Doch der sportliche
Niedergang war offenkundig, und ein Jahr später
musste man sich in das unvermeidliche Schicksal fügen.
Ganze 19 Zähler waren am Ende einfach viel zu wenig
- als Letzter stieg Eintracht in die Kreisliga B ab.
Der sofortige Wiederaufstieg war das Ziel. Es schien
allemal realistisch, denn durch eine Neuordnung der
Spielklassen konnten die ersten Sechs aufsteigen. Trotzdem
entpuppte sich das Vorhaben als schwieriges Unterfangen.
Es reichte nämlich nie zu mehr als einem Mittelfeldplatz,
nach der ersten Halbserie war der Rückstand auf
einen Aufstiegsplatz bereits auf satte fünf Punkte
angewachsen. Durch den Beschluss des Vereins in der
Winterpause, ab dem Jahre 2000 den Berliner Fußball-Verband
zu verlassen und fortan in Brandenburg zu spielen, ging
es im weiteren Saisonverlauf dann sportlich um nahezu
nichts mehr. Nur einen abermaligen Abstieg galt es zu
vermeiden. Diesbezüglich frei von jeglichen Sorgen
langte es nach einer ebenfalls nur durchwachsenen Rückrunde
letztlich zu Rang 9. |