Natürlich
blicken auch die Zeuthner Fußballer auf eine lange
Geschichte zurück, die bis in die Anfänge
des vorigen Jahrhunderts zurück reicht. Der Verein
wurde 1911 unter dem Namen Schwarz-Weiß Viktoria
Zeuthen gegründet, die sportliche Heimstätte
war ein Gelände an der Nümberger Straße.
Der offizielle Punktspielbetrieb wurde indes erst nach
dem 1. Weltkrieg aufgenommen, nachdem man in den ersten
Jahren nach der Gründung lediglich unregelmäßig
Freundschaftsspiele gegen Mannschaften aus der Region
ausgetragen hatte. 1920 wurde der Name auf Viktoria
Zeuthen reduziert, die Vereinsfarben blieben aber weiterhin
schwarz-weiß. Fortan wurde stets in der 1. und
2.Kreisklasse gespielt. Nach dem 2. Weltkrieg durfte
der alte ("bürgerliche") Name Viktoria
nicht mehr weiterverwendet werden, weshalb eine erneute
Umbenennung in SG Zeuthen erfolgte.
Nach
dem Krieg waren es dann Männer wie Hanne Bachmann,
Joachim Dyck (die als erstes Trainergespann fungierten),
Herbert Schmidt, Heinz Amm, Ulrich und Erhard Müller,
Werner Reimann, Gert Mertke, Heinz Blech, Helmut Budach,
Kurt Bastubbe, Heinz Neumann, Klaus Michalski und "Seppel"
Settgast, die sich um den Neuanfang, der auch der Aufbau
einer Jugendabteilung einschloss, verdient machten.
Der 1. Vorsitzende war damals Bernhard Kersten,
den 1952 Kurt Wismar ablöste. Ihm folgten
in den späteren Jahren Kurt Paul (1957-63) und
Eckart Uecker (1964-67). Ihn löste Gerhard
Kalweit ab, der dann bis 1986 als Sektionsleiter amtierte
und gemeinsam mit einigen altbewährten Mitstreitern
in dieser Zeit dem Verein, der von großen personellen
Nöten sowohl auf Vorstandsebene als auch im Männer-
und Jugendbereich geplagt war, wieder neues Leben einhauchte. |