Ab
dem Spieljahr 1964/65 begab sich Eintracht unter die
Obhut des BFA Fußball Berlin und kam dort in die
Stadtklasse. Dies hatte seine Vorgeschichte: 1963/64
spielte Potsdam mit einer zweiteiligen Bezirksliga,
die ab der kommenden Saison auf eine Staffel reduziert
werden sollte. Für die sollten sich jeweils die
ersten sieben Teams qualifizieren. Eintracht wurde Achter
- und unterlag anschließend in der Relegation
gegen Vorwärts Potsdam. Den Antrag auf einen "Umzug"
nach Berlin hatte man indes schon lange vorher gestellt.
Als Potsdamer Bezirksligist hätte man auch in Berlin
in der Bezirksliga spielen können, so aber - als
Quasi-Absteiger - wurde man halt nur in die Stadtklasse
eingeordnet. In der brauchte man sich fortan vor keinem
Gegner zu verstecken. Dann allerdings kam die blamable
Saison 1969/70. Nur 15:43 Punkte (und 35:110 Tore) bedeuteten
den letzten Platz und den Abstieg in die Kreisklasse.
Erst 1974 ging es wieder aufwärts - und zwar im
direkten Duell gegen den Lokalrivalen SG Zeuthen. Den
besiegte man zum einen im Endspiel um den Kreispokal
1:0 (durch ein Tor von Hansi Exner). Zudem konnte der
Nachbar auch in der Meisterschaft auf Rang 2 (mit sechs
Punkten Vorsprung) verwiesen werden, womit endlich die
Rückkehr in die Bezirkslasse gelang. Zum damaligen
Aufgebot gehörten die Spieler Günter Reinke,
Gert Bolte, Hilmar Wilde, Dieter und Jürgen Karczewski,
Dietmar Kräft, Günter Herzberg, Dieter Szwazina,
Hans-Jürgen Exner, Franz Priebe, Jürgen Wolf,
Joachim Dünow und Klaus Naguschewski. |