Erfolge
dieser Zeit waren einer neuen Generation mit Spielern
wie Hans Marzischewski, Paul Wilde, Otto und Alfred
Graf, Richard Schulze, Heinz Schäfer, Willi Soost,
Willi Schröder, Ernst Praedel, Otto Brumme, Heinz
Lehniger, Heinz Hulke, Willi Siebert, Heinz Fechner
und Hans Stephan zu verdanken. In
den 50er Jahren etablierten sich die Miersdorfer nicht
nur in der Bezirksklasse - 1957 schafften sie gar den
Aufstieg in die Bezirksliga. Diese musste man
zwar ein Jahr später wieder verlassen, schaffte
aber ein weiteres Jahr darauf den sofortigen Wiederaufstieg.
Dafür gelang 1958 mit dem Gewinn des Bezirkspokals
ein herausragender Triumph. Im Finale gab es gegen
den hohen Favoriten Stahl Hennigsdorf ein 2:0. Dabei
schickte Trainer Hans Koch folgende Spieler aufs Feld:
Günter "Packer" Reinke, Hans Jahn, Joachim
Seidel, Wolfgang Wittig, Siegfried Raupach, Fridjof
Wille, Walter "Moppel" Soost, Alfred Wittig,
Peter "Pingo" Wille, Klaus "Pfiff"
Krüger, Jürgen Fischer, Günter "Feuerrüpel"
Briesenick. Als Bezirkspokalsieger unterlag man
dann später in der 1. Hauptrunde des FDGB-Pokals
gegen Motor Eberswalde nur denkbar
knapp. 0:0 nach Verlängerung hieß es in Miersdorf,
0: 1 drei Tage später im Wiederholungsspiel in
Eberswalde. Dafür hielt sich die Mannschaft
mit dem souveränen Aufstieg (44:8 Punkte und 83:27
Tore) schadlos. Damit war der Sprung unter die
besten Mannschaften der Region Potsdam endgültig
vollzogen, zumal in den kommenden Jahren auch in der
starken Bezirksliga meist vordere Plätze (1960
und 1963 sogar jeweils Rang 3) belegt werden konnten.
In dieser Zeit zählten solche Spieler wie
Günter Reinke, Wolfgang und Alfred Wittig, Heinz
Lublow, Walter Soost, Peter Wille und Heinz Rühle
zur Stammformation. |