Ein
wirklicher Neuanfang konnte aber erst 1919, nach Beendigung
des leidigen Krieges, gemacht werden. Am 2. Januar
fand eine Hauptversammlung statt, zu der sich auch wieder
viele alte, aus dem Kriege zurückgekehrte Mitglieder
einfanden. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt
und die Gaststätte "Zur Mühle" als
Vereinslokal festgelegt. Die Mannschaft nahm fortan
auch wieder am Spielbetrieb teil und schlug sich dabei
sehr achtbar. 1921 gelang der erste große Erfolg:
Gegen Mannschaften wie Viktoria Zeuthen, Karlshorster SC,
Turnverein Weisensee oder Preußen Frankfurt wird
die Meisterschaft errungen und so der Aufstieg in die
1.Kreisklasse geschafft. Das damalige Team bildeten
folgende Spieler: Otto Kulik, Paul Donike, Ernst Fröscher,
Erich Pahnke, Josef und Franz Grzesik, Paul Hulke, Arnold
Große, Bruno Huck, Willi Lehmpfuhl, Franz Koker,
Karl Paul und Max Schulze. Das
gab dem Verein großen Auftrieb: In der kommenden
Saison meldete er erstmals je zwei Männer- und
zwei Jugendmannschaften. Die 1. Mannschaft schlug
sich auch in der neuen Spielklasse prächtig und
wurde zweimal in Folge Dritter. Der Spielbetrieb
litt in diesen Jahren allerdings unter den von der Inflation
geprägten schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen.
Diese stabilisierten sich zwar 1924, trotzdem
kehrten ein Jahr später viele Mitglieder (es gab
immerhin schon 75) dem Verein den Rücken und schlossen
sich dem zwei Jahre zuvor am Ort gegründeten Arbeiter-
Turn und Sportbund an. Dies blieb nicht ohne sportliche
Folgen: Eintracht bekam oft kaum noch eine Mannschaft
zusammen - und musste 1928 absteigen. Doch schnell
kehrte der Erfolg zurück. Bereits ein Jahr
später gelang der sofortige Wiederaufstieg. Zudem
gelang im Verbandspokal der Einzug in die Hauptrunde,
an der auch die Teams aus der Gau-Liga teilnahmen. Auch
diese Erfolge sind mit einigen denkwürdigen Namen
wie Willi und Ernst Mönke, Albert Simon, Erich
Rühle, Josef Grzesik, Ernst Fröscher, Bruno
Huck, Gustav Beyer, Paul Hulke Erich Schade und Fritz
Simon verbunden. |