WALTERSDORF - Die A-Junioren von Eintracht
Miersdorf/Zeuthen holten am Sonnabend in Waltersdorf den Kreispokal. Im
Finale besiegte der Miersdorfer Nachwuchs die Spielgemeinschaft
Wünsdorf/Zossen mit 4:2. Obwohl das Endspiel von beiden Seiten durchaus
sehr fair geführt wurde, gab es vier Elfmetertore und dazu auch noch
einen Freistoßtreffer.
Eintracht zeigte sich gleich vom Anpfiff weg gut im Bilde und bestimmte
das Spielgeschehen. Wobei sich auch schnell abzeichnete, dass die
Wünsdorf-Zossener Abwehr Ben Fischer nicht in den Griff bekam. In der
20. Minute wurde Fischer im Strafraum gefoult, und Pälchen verwandelte
den Strafstoß zum 1:0. Die Miersdorfer waren weiterhin überlegen und
wirkten vor allem entschlossener in den Aktionen. Trotzdem gelang es
ihnen bis zur Halbzeit nicht, ihre Führung auszubauen.
Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhten die Eintracht-Junioren dann aber
auf 2:0, wobei Pälchen einen Freistoß unhaltbar in den Dreiangel schoss. (46.)
Das dritte Tor folgte nur vier Minuten später. Erneut wurde Fischer
gefoult, und Satchilahanisari ließ sich die Chance zum 3:0 nicht
entgehen.
Trotz des klaren Spielstands gab sich die Spielgemeinschaft
Wünsdorf/Zossen aber noch nicht geschlagen. Zwei gute Möglichkeiten
wurden zunächst ausgelassen, doch nach einer Freistoßablage verkürzte
Held auf 3:1 (70.). Für den Nachwuchs aus Wünsdorf und Zossen hatte sich
die Hoffnung allerdings schnell wieder erledigt. Erneut konnte Fischer
im Strafraum nur mit Foulspiel gestoppt werden. Diesmal trat Kobosil zum
Strafstoß an und verwandelte zum 4:1.
Damit waren die Würfel gefallen, doch sollte noch ein weiterer Strafstoß
folgen. Nun allerdings für die Spielgemeinschaft Wünsdorf/Zossen. Held
sorgte für den 4:2-Endstand. Trotz der ungewöhnlichen Häufung von
Elfmetertoren räumte auch die unterlegene Seite ein, dass es am
Miersdorfer Erfolg nichts zu deuteln gab. |